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Mit einem neuen Streckenrekord von Michael Rotter (SV Wacker Komptendorf) endete der 11. Pusacker Sommerlauf am vergangenen Freitag. Mit seiner Zeit von 28:27 Minuten blieb er 4 Sekunden unter der alten Bestmarke von Lutz Thierfelder aus dem Jahre 2011.

39 Starter gingen auf die 7.5-km-Strecke, die in diesem Jahr wieder von Pusack auf dem Oder-Neiße-Radweg bis nach Zelz, weiter über die Neiße bis ins polnische Siedlec und wieder zurück nach Pusack führte. Gleichzeitig war dieser Lauf der 13. Wertungslauf im AusdauerCup Spree-Neiße.

(c) Ch. Jachmann

Bei guten äußeren Bedingungen und Temperaturen um die 20° lieferten sich Michael Rotter und der Zweitplatzierte Gordon Worlitz (LTSV Forst 1990) ein spannendes Kopf-an-Kopf-Duell um die Führung. Erst auf den letzten Metern konnte sich Rotter durchsetzen und siegte mit 2 Sekunden Vorsprung vor Worlitz, der mit seiner Zeit von 28:29 min ebenfalls noch unter der alten Bestmarke blieb. Den dritten Platz sicherte sich Kay Duschka (SV Wacker Komptendorf) in 28:44 Minuten.

Das gute Ergebnis der Komptendorfer komplettierte Silke Jordan, die in der Frauenkonkurrenz mit 33:12 min die Nase vorn hatte. Damit schob sie sich auf Platz Zwei der ewigen Bestenliste für diesen Lauf und verfehlte den Streckenrekord nur um knappe 4 Sekunden. Rekordinhaberin Kerstin Thierfelder (LTSV Forst 1990) mußte sich in diesem Jahr geschlagen und wurde mit 34:43 Minuten Zweite. Den dritten Platz holte sich in 37:34 min Constanze Groeschke aus Forst.

Auch der zu 100% sehbehinderte Bernd Uduc (LTSV Forst 1990) absolvierte den welligen und kurvenreichen Kurs. Mit seiner Laufbegleiterin Sandra Schuhart, die ihm die Richtung wies, benötigte er 42:54 Minuten und ließ dabei noch einige Läuferinnen und Läufer hinter sich.

Nach einer kurzen Sommerpause geht es am 18. August mit dem 35. Forster Einzelzeitlaufen im AusdauerCup weiter. Dann stehen wahlweise 10 oder 5 km auf dem Programm.

38 Teilnehmer aus drei Nationen gingen beim diesjährigen 10. Pusacker Sommerlauf am vergangenen Freitag an den Start. Heftige Regenschauer bis kurz vor dem Start sorgten bei den Organisatoren und Sportlern zunächst für skeptische Mienen, aber pünktlich zum Startschuß hatte der Wettergott ein Einsehen.

Auf der 7,5 km langen Strecke von Pusack bis ins sächsische Köbeln und wieder zurück waren die Läufer vom veranstaltenden LTSV Forst 1990 die dominierende Mannschaft bei diesem Wertungslauf zum AusdauerCup Spree-Neiße. Bei den Männern gab es durch Gordon Worlitz (M 40) in 28:40 min und Ingolf Brunsch (M 55) in 29:13 min einen souveränen Doppelsieg. Auf Platz 3 kam mit einer Zeit von 31:10 min Ingo Stenzel (M45) vom SV Motor Saspow ein.

Mit seiner Siegerzeit katapultierte sich Gordon Worlitz gleichzeitig auf Platz 3 der Ewigen Bestenliste für diesen Lauf.

Auch bei den Frauen gab es einen Forster Sieg. Kerstin Thierfelder (W 35 – LTSV Forst 1990) siegte mit 34:01 min und schob sich damit auf Platz 2 der Ewigen Bestenliste. Auf den weiteren Plätzen folgten Anke Redantz (W 45 – Cottbuser Parkläufer) in 34:43 min sowie Silke Jordan (W 35 - SV Wacker Komptendorf) in 34:59 min.

Für internationales Flair sorgten zwei ausländische Studenten der Brandenburgischen Technischen Universität.

Liudmila Buzina ist gebürtige Russin, lebt und studiert aber gegenwärtig in Cottbus. Die 26jährige hat erst Anfang diesen Jahres mit dem wettkampfmäßigen Laufsport begonnen. Die Teilnahme am Pusacker Sommerlauf entschied sie aus einer Laune heraus. „Ich bin begeistert über die Strecke“, schwärmte sie im Ziel über die Streckenführung entlang der Neiße und durch das NSG Zerna. Am Ende konnte sie sich über den Altersklassensieg in der W 20 und den siebten Platz im Gesamtklassement bei den Damen freuen.

Begleitet wurde Liudmila von einem guten Freund: Carlos Trojilo kommt gebürtig aus Guatemala (Mittelamerika) und studiert ebenfalls zur Zeit in Cottbus. Auch er gewann in der M 35 die Altersklassenwertung.

Für Heiterkeit sorgte Liudmila Buzina nach der Siegerehrung im lockeren Gespräch mit anderen Läufern: „Ich esse nur Buchweizensuppe und Müsli!“, verriet sie und spielte damit auf die aktuelle Situation in der russischen Leichtathletik an, wo alle Kader-Athleten durch den Weltverband von internationalen Wettkämpfen ausgeschlossen wurden.

Nach einer kurzen Sommerpause geht es am 19. August mit dem nächsten Wertungslauf weiter. Dann steht am Forster Freibad das 34. Einzelzeitlaufen auf dem Programm - vielleicht ja wieder mit internationaler Beteiligung...