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Insgesamt 75 Läuferinnen und Läufer gingen am Tag der Deutschen Einheit beim 2. Rosengartenlauf durch die historische Parkanlage des Ostdeutschen Rosengartens in Forst (Lausitz) an den Start. Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr konnten die Veranstalter vom LTSV Forst 1990 und der Stadt Forst (Lausitz) trotz kühler Temperaturen und teilweise heftigen Regenschauern eine leichte Steigerung der Teilnehmerzahlen im Vergleich zum Vorjahr verbuchen.

Die Strecke führte auf einem Rundkurs, der auf der Hauptstrecke über 5 km zweimal zu absolvieren war, zunächst durch den Wehrinselpark und anschließend durch den Rosenpark, vorbei an historischen Gartenkulissen, Herbstblühern und noch vereinzelt blühenden Rosen. Start und Ziel befand sich am Musikpavillon.

Nach einem kurzen Grußwort des Rosengarten-Managers Stefan Palm schickte die Forster Rosenkönigin Laura I. die Läufer auf die Strecke.
Siegerin bei den Damen wurde nach 22:45 Minuten Jeannette Bayer (LTSV Forst 1990). Sie verwies Ramona Keil (Team Antjes Klosterschüler) um 25 Sekunden auf Rang Zwei. Den dritten Platz sicherte sich Constanze Groeschke (LTSV Forst 1990), die 23:31 min für die 5 km benötigte.

Den Sieg bei den Männern heimste Michael Rotter (SV Wacker Komptendorf) ein. Mit seiner Zeit von 19:14 min siegte er souverän vor Tobias Geike (LTSV Forst 1990 - 19:51 min) und lief auf Platz 2 der ewigen Bestenliste, die allerdings nach erst zwei ausgetragenen Läufen noch nicht aussagekräftig ist. Dritter wurde Mathias Habertag (SV Wacker Komptendorf) in 20:18 Minuten.

Auf der 2,9-km-Runde gab es einen Dreifach-Erfolg für den LTSV Forst 1990. Roland Briesemann siegte mit 14:13 min deutlich vor dem jüngsten Starter Steven Schönfeld und seinem Vater Karsten. Beide benötigten 16:08 min.
Bei den Damen siegte Lisa John in 16:17 min vor ihrer Vereinskameradin Tara Schelzke (beide TAEKWONDO Kampfsportschule Forst), die den Kurs in 17:47 min absolvierte. Den dritten Platz teilten sich Conny und Claudia Jerosch (beide Freies Sportteam Spremberg - 19:35 min).

Bei der anschließenden Siegerehrung, die die Rosenkönigin Laura I. vornahm, gab es für alle Teilnehmer wieder die begehrten Erinnerungsmedaillen mit Rosenmotiv, in diesem Jahr in einer gelb-roten Farbkombination. Mit dem Lauf endete auch die diesjährige Rosengartensaison. Bereits wenige Minuten nach Veranstaltungsende kündigten die Veranstalter eine Neuauflage des Rosengartenlaufs im nächsten Jahr an.

Mit 154 Startern verzeichneten die Veranstalter vom LTSV Forst 1990 beim 39. Forster Rosen-Pokal-Lauf über 10 und 5 km wieder eine sehr gute Beteiligung. Bei guten äußeren Bedingungen ging es sowohl um Wertungspunkte für den AusdauerCup Spree-Neiße als auch um Punkte für die Laufcup-Serie der Sparkasse Spree-Neiße (nur 5 km).

Über 10 km war Gordon Worlitz vom gastgebenden LTSV Forst 1990 Schnellster der 23 Teilnehmer und siegte in 38:43 min vor Torsten Ledwig (Diehloer Hügelläufer) mit 39:17 min sowie Ingolf Brunsch (LTSV Forst 1990), der 40:05 Minuten für die Strecke durch den Forster Ortsteil Keune und entlang der Neiße benötigte.

Bei den Damen sicherte sich Anke Redantz den Pokal und gewann die Frauen-Wertung mit 49:44 Minuten. Auf Platz Zwei kam die Forsterin Constanze Groeschke mit einer Zeit von 51:18 min. Liana Laugk (LTSV Forst 1990) wurde mit 53:33 min Dritte.

Auch über 5 km ging es flott zur Sache. Fast im Sekunden-Takt erreichten die 130 Läuferinnen und Läufer die Ziellinie.

Schnellster bei den Männern war Leon Sperling vom Cottbuser Team SportFreigang. Mit 17:00 Minuten verwies er hauchdünn seinen Mannschaftskameraden Stephan Freigang mit 4 Sekunden Vorsprung auf Platz Zwei. Der dritte Platz ging an Sebastian Beyer (FLB Cottbus), der 17:38 Minuten benötigte.

Ines Köhler (FLB Cottbus) gewann die Damen-Konkurrenz in sehr guten 19:10 Minuten und schob sich mit dieser Zeit auf Platz 6 der Ewigen Bestenliste für diesen Lauf.

Auf Platz Zwei kam Manuela Lenk (FLG Spremberg) nach 20:56 min ins Ziel, Dritte wurde Silke Jordan (SV Wacker Komptendorf) in 21:20 min.

Die Siegerehrung nahm die Forster Rosenkönigin Jessica I. vor. Neben Pokalen für die Gesamtsieger gab es für alle Podiumsplatzierten einen Rosenstrauß, auch die übrigen Teilnehmer durften sich über eine Rose freuen. Wegen einer technischen Panne bei der Urkundenausgabe verzögerte sich zwar die Siegerehrung ein wenig, aber die Sportler nutzten die Zeit und Gelegenheit für gemeinsame Fotos mit der frischgebackenen Forster Rosenkönigin, die erst seit einer Woche im Amt ist.